KULINARIK WIKI - deutsche ESSKULTUR und TAFELFREUDEN

Willkommen in der Historie der Deutschen Küche

Das Wiki zur deutschen Kochgeschichte beschäftigt sich mit der Entwicklung von Kochkultur und Tafelwesen in der Zeit von 1350 bis 1920. In erster Linie geht es um die Darstellung der Entwicklung in Deutschland. Nebenschauplätze, wie Italien und Frankreich, werden der Vollständigkeit halber angeschnitten, denn sie sind auch die Vorläufer der deutschen Kulinarik. Auf die Entwicklung der klassischen deutschen Kochkunst hatten natürlich gerade die italienische und französische Küche einen starken Einfluss, dennoch werden sie als Randthema behandelt. Weiterführende Informationen, speziell zu allen anderen Küchen, finden Sie in der Historischen Rezeptwerkstatt.

Die Küche der Deutschen wird zu Unrecht nur als bäuerlich und ohne Raffinesse gesehen. Sie bestand nicht nur aus der heute als Arme-Leute-Essen verpönten «Hausmannskost». Die klassische deutsche Küche kannte viele, heute vergessene, schöne Gerichte. Deutschland hatte und hat eine eigene Nationalküche, denn alles was heute in deutschen Haushalten köchelt, ist nationale Küche. Sie heißt nur in den meisten Bundesländern regional anders.

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Was kennzeichnet die Deutsche Küche?

Die deutsche Küche ist in der Wahrnehmung der Deutschen eine unattraktive, schwere und bäuerliche Küche. Dieser Eindruck entsteht, weil die Küche der Deutschen seit dem Ende des 1. Weltkrieges keine Entwicklung mehr erfahren hat. Die Zeit des „Fine Dining“ war mit dem Tod von Alfred Walterspiel vorbei. Deutschland hat nach 1945 nie wieder den Anschluss an diese klassische Kochkunst gefunden. Aktuelle Bemühungen sind lobenswert; man kann nur hoffen, dass der Anschluss an die internationale Kochkunst auch gelingt.

Die deutsche Küche war durchaus raffiniert, reich an Gewürzen und beherrschte das »Fine Dining« meisterhaft. Dieses Wiki will die klassische deutsche Küche darstellen und zeigen, dass es sehr wohl eine deutsche Nationalküche gibt. Grundsätzlich muss man hier die verschiedenen Richtungen in der Entwicklung der Kochkunst trennen. Es entwickelten sich:

Hausmannskost ist ein Begriff der auf die Hausväter zurückgeht und primär dem Landadel und der Gutsbesitzer zuzuordnen ist. Sie unterschied sich nicht von der bürgerlichen Küche. Ob nur bürgerlich oder gutbürgerlich bestimmte das finanzielle Leistungsvermögen des Hausmannes an sich. Der heutige Begriff Hausmannskost meint eine einfache Küche ohne besondere Raffinesse, wie sie in finanziell schlecht bestellten Haushalten gekocht wird. Mitunter meint man damit aber auch die traditionelle deutsche Volksküche, das was zu Hause gekocht wird. Eine Arme-Leute Küche als besondere Gruppe im Bereich der Kochkunst gibt es nicht. Die vermeintliche Arme-Leute Küche entstand erst mit der industriellen Revolution, als auch die Armut entstand. Eine Küche ist es nicht. Es ist im Grunde das, was sich der Mensch gerade aus verfügbaren Zutaten herstellen konnte.
Im Bereich der »Bauernküche« meinte man damit das Essen der einfachen Landarbeiter, der Tagelöhner, des Gesindes. Wir ordnen das in den Bereich der einfachen Volksküche.

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